Aktuell
Kunstprojekt für Kinderschutz Innsbruck
Kunstprojekt der Abschlussklasse 4b für die Räume im Kinderschutzzentrum Innsbruck anlässlich unseres 20-jährigen Bestehens im April 2012.
Von links nach rechts: Gerhard Reheis, Viktoria Holzknecht, Ype Limburg, Oliver Kopp, Julia Haas, Domenic Hartmann, Christina Hager, Kalina Iwanowa, Maria Köck, Christina Berger, Julia Kössler, Andreas Bucher, Martina Frötscher, Linda Kleinheinz. Unten Karin Hüttemann und Klara Kutschera (auf dem Foto fehlen Armin Hotter und Natalie Holzer) Eintrag 17.1.2012




„KINDERSCHUTZ: VON DER KRIPPE BIS ZUR GRAFIKDESIGNKLASSE – KINDER UND JUGENDLICHE PARTIZIPIEREN”
SchülerInnen der HTL Bau und Kunst, 4b Klasse (1. Gruppe) der Abteilung Höhere Grafik und Kommunikationsdesign gestalten gemeinsam in Unterrichtsfächern Entwurf und MELB (Druckwerkstatt) mit Kindern (von 2 bis 8 Jahren) aus dem Kindertageszentrum Stadtpark in Innsbruck Therapieräume des Tiroler Kinderschutzes Innsbruck. Begleitung: Prof. Klara Kutschera und Prof. Ype Limburg
Die Idee dieses Projektes beruht auf der Grundlage von Partizipation der Kinder und Jugendlichen. Die SchülerInnen gestalten im Rahmen des Unterrichts in Projektarbeit mit Kindern aus dem Kindertageszentrum Stadtpark in Innsbruck Arbeiten für die Therapieräume des Kinderschutzzentrums Innsbruck. Das Bildmaterial wird der Tiroler Kinderschutz medial für seine Aufklärungsarbeit verwenden und in Beratung und Therapie damit arbeiten. Im Vordergrund dieses Projektes stehen die Förderung der kindlichen und jugendlichen Persönlichkeit und die Fachausbildung der SchülerInnen.
Darüber hinaus kommt es zu Begegnungen zwischen Kindern und Jugendlichen, um das Mit- und Füreinander zu erleben. Die Therapieräume des Kinderschutzzentrums Innsbruck gestalten Kinder und Jugendliche für Kinder und Jugendliche. Durch die Partizipation wird die Bewusstseinsbildung der Kinder und Jugendlichen für das Mit- und Füreinander gefördert.
Kinder und Jugendliche gestalten gemeinsam in der Gruppenarbeit (3. Gruppen) für drei Zielgruppen:
1) Gruppe: Kleinkinder und frühe Kindheit
2) Gruppe: mittlere Kindheit
3) Gruppe: Adoleszenz
Alle Gruppen recherchierten im Kinderschutzzentrum Innsbruck die Arbeitsschwerpunkte und Angebote des Tiroler Kinderschutzes. Alle Gruppen erstellten einen Farbklima-Konzept, das sich an der psychologischen Wirkung orientiert und sich in die Therapieräume einfügt.
Techniken: Fotografie, druckgrafische und grafische Techniken, wie auch Mischtechniken auf Papiere, Stoffe und andere Materialien
Druckgrafische Techniken: Siebdruck, Tiefdruck (Radierung, Kaltnadel, Aquatinta), Digitaldruck
Tiroler Tageszeitung hilft
Mit einem ausführlichen Bericht über den Tiroler Kinderschutz und einem beiliegenden Erlagschein in der Dienstag-Ausgabe der TT (13. Dezember 2011) hilft die Tiroler Tageszeitung Kinder besser zu beschützen.
Im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ unterstützt die TT den Tiroler Kinderschutz Wörgl.
Bürgermeisterin DI Elisabeth Blanik besucht
Kinderschutzzentrum Lienz
Anlässlich ihres Besuches erklärte Bürgermeisterin DI Elisabeth Blanik ihre Unterstützung für Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche. Sie betonte die Wichtigkeit und Aktualität der Arbeit des Kinderschutzzentrums Lienz und die gesellschaftliche Notwendigkeit dieser Einrichtung. Besonders hervorgehoben wurde von Frau Bürgermeisterin DI Blanik, dass das Kinderschutzzentrum erste Anlaufstelle bei Verdacht auf Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist.

Bundespräsident Fischer besucht Kinderschutzzentrum
Um die Anliegen Gewalt betroffener Kinder und Jugendlicher in Tirol zu unterstützen, besuchte Bundespräsident Fischer gemeinsam mit seiner Frau Margit das Kinderschutzzentrum in Wörgl. Mit herzlichen Worten würdigte er die Arbeit und das Engagement des Kinderschutzteams, die weit über die Berufspflichten hinausgeht und ohne Herzblut nicht geleistet werden kann
Allein die Beratungszahlen der letzten Jahre sprechen für sich: So wurden noch im Jahr 2002 im Tiroler Kinderschutz 1.378 Beratungen und Therapien mit 429 KlientInnen durchgeführt. Im Jahr 2010 stieg die Anzahl der Beratungen und Therapien bereits auf 3.877 für 850 KlientInnen an. Das bedeutet eine nahezu Verdreifachung der Beratungszahlen und eine Verdoppelung der KlientInnen innerhalb der letzten acht Jahre.
„Frau Mag.ª Anne Lintner und Renate Ascher, das Kinderschutzteam in Wörgl, leistete mit 681 Beratungen für 311 KlientInnen im Jahr 2010 18 % aller Beratungen und Therapien für 37 % aller KlientInnen im Tiroler Kinderschutz“, hält GF Karin Hüttemann mit Stolz und großer Freude auf ihre Mitarbeiterinnen fest. Landesrat Gerhard Reheis bedankte sich in herzlichen Worten bei den Mitarbeiterinnen des Kinderschutzes und betont die Bedeutung des Opferschutzes, die ein nationales und mittlerweile auch internationales Anliegen darstellt. Er verweist auf die aktuellen Entwürfe zu einer EU-Richtlinie für die Rechte und den Schutz von Opfern sowie die Verordnung für eine grenzüberschreitende Durchsetzung von Opferrechten.
Im nächsten Jahr feiert das Kinderschutzzentrum Innsbruck sein 20 jähriges und die Außenstellen Wörgl, Imst und Lienz ihr 10 jähriges Bestehen. „Ich freue mich, dass die Kinderschutzzentren in Tirol so stark verankert und dauerhaft installiert sind“, so Bundespräsident Fischer. Zu den Feierlichkeiten wird er gern wieder eingeladen.

Foto von links: NRin Carmen Gartelgruber, Kinderschutz-GF Karin Hüttemann, Bgm. Hedwig Wechner, Bundespräsident Heinz Fischer, Frau Margit Fischer, Soz. Landesrat Gerhard Reheis, Kinderschutz-Wörgl Anne Lintner, NR Josef Auer, Kinderschutz-Wörgl Renate Ascher
Karin Hüttemann ist im Vorstand des neuen Bundeskinderschutzverbandes
Mehr Schubkraft für Kinderschutz Tirol durch Lions-Scheck und neuen Bundesverband
Einen 5.000 Euro-Scheck überreichte Renate Schullern, Präsidentin des Lions Club Innsbruck Triumphpforte, an Karin Hüttemann, Geschäftsführerin des Kinderschutz Tirol. LR Gerhard Reheis bedankte sich persönlich für die großzügige Spende: „Diese Hilfe im Geiste der Menschlichkeit kommt Kindern und Jugendlichen zu gute, deren Schutz wir Erwachsene mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu gewährleisten haben. Dem Lions Club Innsbruck Triumphpforte danke ich auch stellvertretend für die anderen Spenderinnen und Spender, die dem Kinderschutz kleinere oder größere Geldbeträge widmen. Vielen Dank!“ Im Laufe eines Jahres suchen rund 1.000 Menschen Hilfe und Unterstützung bei den Einrichtungen des Kinderschutz Tirol in Innsbruck, Imst, Lienz und Wörgl.
Zusammenschluss von 29 österreichischen Kinderschutzzentren
Nach jahrelangen Verhandlungen konnte zuletzt der Bundesverband der Österreichischen Kinderschutzzentren, dem 29 Einrichtungen zwischen Bodensee und Neusiedlersee angehören, aus der Taufe gehoben werden. Der Tiroler Kinderschutz hat daran initiativ mitgearbeitet. LR Reheis gratuliert dem neu gewählten Vorstandsmitglied Karin Hüttemann: „Das ist ein Meilenstein in der nationalen Kinderschutzarbeit, dass sich jetzt erstmals alle Einrichtungen zusammengeschlossen haben. Dieser Gleichklang wird dem Kinderschutz in Österreich noch viel mehr Schubkraft und Stärke verleihen.“

BU: V. li. Roland Pollo, Vizepräsident des Lions Club Innsbruck Triumphpforte, Karin Hüttemann, Geschäftsführerin des Kinderschutz Tirol, LR Gerhard Reheis, Renate Schullern, Präsidentin des Lions Club Innsbruck Triumphpforte, Markus Hausberger, Vorstandsmitglied des Lions Club Innsbruck Triumphpforte.
Soziallandesrat Reheis besucht Kinderschutzzentrum
Information 10. Mai 2011
Landesrat Gerhard Reheis unterstützt den Tiroler Kinderschutz tatkräftig und setzt sich für Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ein. Er stattet in regelmäßigen Abständen dem Kinderschutzzentrum seinen wertschätzenden Besuch ab und informiert sich laufend über die Kinderschutzarbeit, die Beratungen und Therapien mit Kindern und Jugendlichen.
Ein wichtiger Aspekt in der Kinderschutzarbeit ist dabei auch die Prozessbegleitung, damit Kinder und Jugendliche zu Behörden und Gerichten gut begleitet werden. Besonders stolz ist Landesrat Gerhard Reheis auf die ins Leben gerufene Therapeutische Kindergruppe, die ein neues Angebot für Kinder und Jugendliche bietet, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.
„Damit kann eine wichtige Lücke in der Betreuung für Kinder als Opfer und Zeugen häuslicher Gewalt geschlossen werden“, so Landesrat Gerhard Reheis.

BENEFIZKONZERT ZUGUNSTEN KINDERSCHUTZ
Medieninformation 7. Mai 2011
Der Lions-Club Innsbruck-Triumphpforte veranstaltete zugunsten des Kinderschutzzentrums ein großartiges Benefizkonzert mit Univ.-Prof. Dr. Kurt Ebert am Klavier.
Im nahezu gefüllten Kaiser-Leopold-Saal der Theologischen Fakultät in Innsbruck wurden Werke u.a. von Mozart, Schubert und Liszt auf höchstem Niveau geboten. Das begeisterte Publikum dankte Prof. Ebert für seine virtuose Präsentation.
Der Erlös dieser von Vizepräsident Dr. Pollo initiierten Spendenaktion wird zur Gänze für die Therapeutische Kindergruppe des Kinderschutzzentrums verwendet. Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, finden Unterstützung und Stärkung durch erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten.
Durchschnittlich erfolgt täglich eine polizeiliche Wegweisung gewalttätiger Personen in Tirol. Im letzten Jahr waren 780 Kinder als Zeugen mitbetroffen von Körperverletzung, Drohung oder sogar Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch innerhalb ihrer Familien. Die Dunkelziffer ist weit höher.
Der Lions-Club Innsbruck-Triumphpforte ermöglicht durch die tatkräftige Unterstützung seiner Mitglieder, dass Tiroler Kindern als Opfer und Zeugen häuslicher Gewalt geholfen werden kann.
Kinderschutz-GF Karin Hüttemann bedankt sich bei Präsidentin Mag.ª Schullern und Vizepräsident Dr. Pollo sehr herzlich!

v.l.n.r. Dr. Pollo, GF Karin Hüttemann, Mag.ª Schullern,Konzertpianist Univ.-Prof. Dr. Ebert.
Neue therapeutische Kindergruppe
schließt ab 10. Mai Lücke im Opferschutz
In Fällen häuslicher Gewalt können sich betroffene Frauen an das Gewaltschutzzentrum Tirol wenden und den fast ausnahmslos männlichen Tätern steht ein Anti-Gewalt-Training offen. Unberücksichtigt blieben bisher Kinder, die Zeugen dieser Gewalt wurden. „Ab 10. Mai steht diesen Mädchen und Buben eine therapeutische Kindergruppe zur Verfügung, die kostenlos in Anspruch genommen werden kann“, kündigte Soziallandesrat Gerhard Reheis heute an. Durch die Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaft Innsbruck mit dem Gewaltschutzzentrum Tirol, dem Verein Neustart und dem Tiroler Kinderschutz wurde dieses neue Angebot entwickelt, das von häuslicher Gewalt betroffene Kinder unterstützt und stärkt.
780 betroffene Kinder in Tirol im vergangenen Jahr
„Bisher hat es keine Hilfe für Kinder mit solchen Gewalterfahrungen gegeben, die später selbst Täter werden könnten“, sagte die Innsbrucker Staatsanwältin Erika Wander. „Uns sind im vergangenen Jahr 780 betroffene Kinder in Tirol bekannt, die daheim gefährliche Drohung, Körperverletzung oder sogar Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch miterlebt haben“, berichtete Angela Federspiel vom Gewaltschutzzentrum. „Von vielen Klienten wissen wir, dass sie ihre als Kind gemachten Gewalterfahrungen im Erwachsenenalter als Täter wiederholen“, ergänzte Bernhard Trummer-Kaufmann vom Verein Neustart. „Diese Opferschutzarbeit funktioniert nur im Netzwerk, wenn wir jeweils unsere Klienten auf dieses neue Angebot hinweisen“, sind sich alle beteiligten Organisationen einig.
„Die therapeutische Kindergruppe wird am 10. Mai 2011 vorerst im Kinderschutzzentrum Innsbruck in der Museumsstraße 11 ihre Arbeit aufnehmen, im heurigen Herbst soll noch eine weitere Gruppe in Imst folgen“, kündigt Karin Hüttemann vom Kinderschutz Tirol an. Auch eine direkte Anmeldung ist dort möglich. Jeden Tag findet in Tirol durchschnittlich eine polizeiliche Wegweisung gewalttätiger Personen verbunden mit einem Betretungsverbot statt. „Mit dem neuen Angebot schließen wir eine wichtige Lücke im Opferschutz und verhindern, dass häusliche Gewalt Kinder zu Tätern im Erwachsenenalter verwandelt“, so LR Reheis.
V. li. Bernhard Trummer-Kaufmann, Angela Federspiel, Gerhard Reheis, Erika Wander, Karin Hüttemann.
Foto: Land Tirol/Schwarz.
Kiwanis Amica unterstützen Gewaltpräventionsprojekt
Der Kiwanisclub Innsbruck Amica überreichte an GF Karin Hüttemann vom Tiroler Kinderschutz einen € 4.000,-- Euro-Scheck für das Gewaltpräventionsprojekt an Volksschulen. Dank der großzügigen Unterstützung der Kiwanis Amica kann heuer wieder mit Volksschulklassen an der Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder gearbeitet werden. Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderschutzzentrums besuchen mit Einverständnis der Schulleitungen die Kinder und arbeiten mit ihnen an der Wahrnehmung ihrer Gefühle und Empfindungen, an der Grenzsetzung und an der Fähigkeit, Probleme auszudrücken und Hilfe zu holen. Auch der Unterschied zwischen „guten“ und „schlechten“ Geheimnissen wird mit den Kindern spielerisch erarbeitet.
Ganz im Sinne des Kiwanis Mottos: „Wir bauen den Kindern eine Brücke für die Zukunft!“ haben die Kiwanis Amica mit ihrer großzügigen Spende wieder eine Brücke für diejenigen Kinder gebaut, die tatsächlich von Gewalt und Missbrauch betroffen sind. Bereits mehrfach konnten Kinder durch dieses Präventionsprojekt die Mauer des Schweigens durchbrechen und vom Kinderschutzzentrum weiter unterstützt werden.

Landesrätin Patricia Zoller-Frischauf besucht Kinderschutzzentrum
Dem neuen Kinderschutzzentrum Innsbruck in der Museumstraße 11 stattete Landesrätin Patricia Zoller-Frischauf heute Ihren wertschätzenden Besuch ab.
Das Kinderschutzteam mit Geschäftsführerin Karin Hüttemann führte durch die Therapieräume und informierte über die Arbeit mit Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen.
Auch wird im Tiroler Kinderschutz Begleitung bei Anzeigen und in Gerichtsverfahren für die jungen Opfer angeboten. Der Arbeitsschwerpunkt des Kinderschutzteams liegt bei sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
„Die Arbeit, die hier geleistet wird, kostet sehr viel Kraft und ist für die Gesellschaft ebenso wertvoll wie unbezahlbar. Ich bedanke mich bei Frau Hüttemann und ihrem Team für den enormen Einsatz im Sinne der schutzbedürftigen Kinder“, sagte Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf beim Besuch im Kinderschutzentrum Innsbruck.

Schutz der Opfer in den Vordergrund stellen
Aus Sicht der Tiroler Kinderschutzzentren steht der Schutz der Kinder im Mittelpunkt. Wiederholende Übergriffe bereits nach rechtskräftiger Verurteilung eines Sexualstraftäters sind unbedingt zu verhindern und vorausschauende Maßnahmen zu setzen.
Somit ist aus dem Blickwinkel der Opfer der unmittelbare Strafantritt nach rechtskräftiger Verurteilung dringend geboten. Die Untersuchungshaft wird zur Gänze auf die Haftdauer angerechnet, weshalb für den Verurteilten kein unmittelbarer Nachteil entsteht und die Opfer sich sicher fühlen können.
Die Haftzeit sollte jedoch genützt werden, um Verantwortung für das strafrechtliche Handeln zu übernehmen. Es sollte daher mit Sexualstraftätern gearbeitet werden. Ansonsten bleibt der Maßnahmenvollzug die einzige Lösung mit regelmäßigen Gefährlichkeitsprognosen durch geeignete Sachverstände.
Sexuelle Gewalt an Kindern ist kein Kavaliersdelikt und gehört nach den gleichen Maßstäben geahndet wie jedes andere Verbrechen. Es handelt sich dabei um Gewalt an Kinderseelen, an der Kinder und spätere Erwachsene oft ein Leben lang zu leiden haben.
Hilfe für Opfer von Gewalt im Herzen Innsbrucks
Jetzt suchen SchülerInnen direkt Hilfe im Kinderschutzzentrum
Bereits wenige Wochen nach der Übersiedelung des Kinderschutzzentrums in die Innsbrucker Museumstrasse 11 lässt sich eine Veränderung feststellen: Jugendliche der nicht weit entfernten Schulen im Herzen der Stadt wenden sich seither direkt an diese Einrichtung. „Das war am früheren Standort in einem Wiltener Hinterhof nicht der Fall“, führt Geschäftsführerin Karin Hüttemann dies auf die bessere Erreichbarkeit auch dank der vor der Haustür liegenden Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel zurück. „Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur echten Niederschwelligkeit dieses Opferschutzangebotes für Kinder und Jugendliche geleistet, die sexuelle, körperliche und seelische Gewalt erlebt haben“, ergänzt der zuständige Soziallandesrat Gerhard Reheis.
Umfangreiches Netzwerk für den Schutz der Kinder
Ausgehend vom betroffenen Kind oder Jugendlichen werden jeweils Hilfsmaßnahmen erarbeitet, die einen Ausstieg aus der Gewaltsituation ermöglichen und vor weiteren Gewalterfahrungen schützen sollen. Um wirksam helfen zu können, arbeitet das Kinderschutzzentrum regelmäßig und eng mit anderen sozialen Einrichtungen zusammen. So steht ein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung, das für den Schutz der Kinder notwendig ist. „Insgesamt 797 Menschen haben im letzten Jahr Hilfe und Unterstützung in den Kinderschutzzentren in Innsbruck, Imst, Lienz und Wörgl gesucht. Dafür wurden 3.877 Beratungen und Psychotherapien durchgeführt “, schließt LR Gerhard Reheis.

Foto: Land Tirol/Schwarz
BU: Tiroler Kinderschutz-Geschäftsführerin Karin Hüttemann und LR Gerhard Reheis.
Besuch von Frau Landesrätin Palfrader
Bildungslandesrätin Beate Palfrader besuchte heute den Tiroler Kinderschutz in seinen neuen Räumen.

Bei der Führung durch die neuen Therapieräumlichkeiten konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderschutzzentrums in der Museumstrasse 11 in Innsbruck ihre Arbeit Frau Landesrätin Palfrader vorstellen. Gearbeitet wird vor allem mit Kindern und Jugendlichen, die von sexueller Gewalt betroffen sind. Der Kinderschutz bietet dabei Beratung, Psychotherapie und Begleitung bei Behörden und vor Gericht an. Auch Präventionsprojekte für die Körperwahrnehmung der Kinder wurden besprochen.
Seit dem Jahr 1996 hat sich die Anzahl der KlientInnen und der Beratungen nahezu verdoppelt. Im Jahr 2010 suchten 797 Personen in den Kinderschutzzentren Hilfe und Unterstützung und es wurden 3.877 Beratungen durchgeführt. Neben Innsbruck gibt es auch Kinderschutzeinrichtungen in Wörgl, Imst und Lienz.
Landesrätin Palfrader war sehr interessiert an der Tätigkeit der Kinderschutzeinrichtungen und hob die gesellschaftliche Bedeutung dieser Institutionen hervor. "Die Kinderschutzeinrichtungen sind unverzichtbar und leisten großartige Arbeit zum Wohle unserer Kinder!", so Palfrader.
Bericht auf orf.at zur Prozessbegleitung von Kinderschutz Innsbruck
Konkrete Erfolge, geänderte Praxis
Die Psychologin Cornelia Veith vom Kinderschutzzentrum in Innsbruck ist seit mehreren Jahren Prozessbegleiterin. Prozessbegleitung, wie sie auch von der Erziehungsberatung angeboten wird, habe in Tirol viel bewirkt. So sei es mittlerweile zum Beispiel möglich, dass die polizeiliche Einvernahme der Gewaltopfer nicht im Polizeigebäude, sondern in den Räumen von Kinderschutzzentrum oder Erziehungsberatung stattfinde.
Osttiroljournal berichtet über Kinderschutz Lienz
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Fotos von der feierlichen Eröffnung der neuen Räumlichkeiten
Feierlichen Eröffnung der neuen Räumlichkeiten
in der Museumstraße 11 am Donnerstag, den 2. Dezember
Unsere Übersiedlung vom Durchhaus in der Schöpfstraße ins Stadtzentrum bedeutet, die Gewaltthematik von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir erkennen darin ein klares Bekenntnis für die Opfer von Seiten der Politik, vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck und den EntscheidungsträgerInnen im Aufsichtsrat der Tiroler Kinderschutz GmbH.
Trotz Zeiten des harten Sparens wurde die Übersiedlung von allen Seiten tatkräftig unterstützt, dafür bedanken wir uns! Allzu oft wird sexuelle Gewalt an Kindern an den (Stadt)Rand gedrängt. Nicht so in Tirol und Innsbruck: der Kinderschutz findet im Herzen der Stadt, im Zentrum der Entscheidungen, seinen Platz. Dazu gehört Mut, besonders von politischer Seite, von den Verantwortlichen und UnterstützerInnen, bei denen wir uns in aller Form zu ihrem Bekenntnis für Kinder und Jugendliche bedanken möchten!
Die neuen Räume sind freundlich und hell, die Heizung fällt nicht immer aus und sie sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Kinder und Jugendliche sehr leicht erreichbar. Bitte gehen Sie durch unsere Therapieräume und Sie werden sehen, dass Ihre Unterstützung im Sinne der Kinder und Jugendlichen optimal im Sinne der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verwendet werden.
Eröffnungsredner: Gerhard Reheis, Soziallandesrat
Grußworte: Franz X. Gruber, Bürgermeister-Stellvertreter
Mag.ª Silvia Rass-Schell, Leiterin der Jugendwohlfahrt des Landes Tirol
Mag. Josef Danner, Aufsichtsratsvorsitzender der Tiroler Kinderschutz GmbH
Besuch vom Innsbruck Vizebürgermeister
Vizebürgermeister Franz X. Gruber besuchte am 1. Juli 2010 das Kinderschutzzentrum Innsbruck und informierte sich über das Beratungsangebot und die Arbeit mit Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen. Das Kinderschutz-Team freute sich über den wertschätzenden und interessierten Besuch. Vizebürgermeister Franz X. Gruber zeigte viel Herz und Engagement für die Kinder und wird weiterhin die Arbeit des Kinderschutzzentrums Innsbruck unterstützen.
Pressemitteilung, Innsbruck, 21.6.2010
Scheckübergabe für therapeutische Spielgruppe

Von links: Dir. Pfeifer (Hypo Tirol Bank), Frau Präsidentin Mag.ª Schullern (Lionsclub Innsbruck-Triumphpforte), Mag.ª Hüttemann (GF Kinderschutz), Dr. Pollo (Vizepräsident Lionsclub Innsbruck-Triumphpforte)
Gesamter Text in der Pressemitteilung 21.6.2010
Erschütternde Bilanz im Kinderschutzzentrum Wörgl
Kinderschutzzentrum Wörgl bangt um weitere Finanzierung

Sensibilisieren für Kinderschutz: Renate Ascher und Anne Lintner, Mitarbeiterinnen im Kinderschutzzentrum Wörgl, Bürgermeisterin Hedi Wechner und Karin Hüttemann, Geschäftsführerin der Tiroler Kinderschutzzentren.
"Wir würden aufgrund der steigenden Beratungsnachfrage jetzt schon 10 Stunden pro Woche mehr benötigen. Soziallandesrat Switak hat allerdings schon Budgetkürzungen für nächstes Jahr angekündigt. Wir werden noch ein Gespräch führen und hoffen, dass hier nicht reflexartig beim Opferschutz für Kinder gespart wird", berichtet Mag.ª Hüttemann.
Lesen Sie den gesamten Bericht auf www.vero-online.info
Frau Bürgermeisterin besucht Kinderschutz Innsbruck
Am 10. Juni 2010 besuchte Frau Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Plörer das Kinderschutzzentrum Innsbruck und weiterlesen unter aktuell interessierte sich sehr für die dort geleistete Arbeit mit Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen.
Fortsetzung der Prozeßbegleitung
Kurzmeldung 17.5.2010
Der Stopp bei Neuaufnahmen von Prozessbegleitungen wurde letzte Woche nach der telefonischen Zusage aus dem BMJ aufgehoben.
Es wurde seitens des Justizministeriums zugesichert, weitere € 13.000,-- für Prozessbegleitung von Gewalt betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen zur Verfügung zu stellen.
Diese rasche Zusage ermöglicht ein nahtloses Fortsetzen der Arbeit ohne dass auch nur ein Kind, ein/e Jugendliche/r oder eine Bezugsperson weggeschickt werden musste!
Lionsclub-Benefizkonzert für Tiroler Kinderschutz
Am Freitag, 7.5.2010 fand auf der Theologie ein Benefizkonzert für den Tiroler Kinderschutz statt, welches von Dr. Pollo vom Club Lions Innsbruck-Triumphpforte organisiert wurde.

v.l.n.r. Dr. Pollo, Mag.ª Schullern, GF Karin Hüttemann, Konzertpianist Univ.-Prof. Dr. Ebert.
Scheckübergabe Soroptimistinnen
Die Damen vom Soroptimist International Club Innsbruck mit ihrer Präsidentin Dr.in Maria Zirm überreichten heute einen Spendenscheck in Höhe von € 2.000,-- an das Kinderschutzzentrum Innsbruck.
Der Soroptimist International Club engagiert sich im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für eine aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft.
Gewalt und Missbrauch gegen Kinder sind Themen, derer sich die Soroptimistinnen annehmen. Sie unterstützen die Opferschutzeinrichtung Kinderschutz, die Kinder betreut, die von sexuellem Missbrauch, physischer und psychischer Gewalt betroffen sind.
Geschäftsführerin Karin Hüttemann bedankt sich für die großzügige Spende!

Besuch von NR-Präsidentin Barbara Prammer
im Kinderschutzzentrum Innsbruck

Im Rahmen ihres Tirol-Tages hat NR-Präsidentin Barbara Prammer auch dem Kinderschutzzentrum in Innsbruck einen Besuch abgestatten.
Gemeinsam mit LT-Vizepräsidentin Gabi Schiessling, NRin Gisela Wurm und Karin Hüttemann, Geschäftsführerin dieser Einrichtung,
wurde die Parlamentspräsidentin von LR Reheis begrüßt.
Scheckübergabe an Tiroler Kinderschutz
Die Frauen des Inner Wheel Clubs Innsbruck mit ihrer Präsidentin
Frau Dr.in Traute Pontiller übergaben heute dem Tiroler Kinderschutz einen Spendenscheck in Höhe von € 5.000,--.

Inner Wheel International ist eine von den Vereinten Nationen anerkannte nicht-staatliche Organisation und ist mit einem Beobachterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der UNO ausgestattet. Delegierte von Inner Wheel sind bei den UNO-Zentren in Genf, New York und Wien akkreditiert.
Mit dieser Spende kann das Kinderschutzzentrum Therapiematerial und Spielsachen ankaufen, was sehr gerne von unseren Kindern angenommen wird!
Spenden
Unterstützen Sie den Tiroler Kinderschutz mit Ihrer Spende.
Spendenkonto: Kinderschutz Tirol
Hypo Bank Tirol BLZ 57000
Konto-Nr. 300 531 240 19.
Ihre Spende an uns ist steuerlich absetzbar
Die Tiroler Kinderschutz GmbH ist gemäß § 4a Z. 3 und 4 EStG berechtigt Spenden für mildtätige Zwecke zu sammeln.
